Stromausfall in Berlin offenbart kritische Schwächen der Infrastruktur. Wir fragen nach, wie Peine aufgestellt ist
Notfallpläne in Berlin versagten komplett. Wie ist die Stadt Peine bei einem solchen Notfall aufgestellt?
Foto: © Rudolf Meißner
Linksextremisten sorgten in Berlin für einen mehrtägigen Blackout. Die CDU mit Wegner in Person versagt komplett. Der Stromausfall in der Bundeshauptstadt hat gezeigt, wie marode die Infrastruktur ist und wie ungeschützt die Bürger sind. Tausende Haushalte blieben tagelang im Dunkeln und Kalten. Kein Mobilfunknetz, keine Kommunikation. Die Wasserversorgung ist gefährdet, Berliner Bürger fühlten sich ins Mittelalter zurück versetzt und kritisieren zurecht die Politik.
Das Gesundheitssystem ist betroffen, es gab Todesopfer. Die AfD-Stadtratsfraktion möchte im Detail wissen, welche Vorkehrungen für ein solches Szenario in Peine getroffen worden sind. Deswegen stellten wir eine entsprechende Anfrage, siehe hier.
Dazu Rudolf Meißner, Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Peine:
Es gibt Notfallpläne für einen Stromausfall in Peine, dies ist uns bekannt. Die Frage jedoch ist, reichen die aus? In Berlin gab es ebenfalls solche Pläne und die reichten in keiner Weise aus. Daher muss man auch in Peine diese Pläne überprüfen und eventuell anpassen. Der linksextremistische Anschlag in Berlin zeigte katastrophale Lücken auf, wenn es solche auch in Peine gibt, muss man sie schließen.
Derartige Blackouts sind auch in Peine möglich. Durch linksextremistische Anschläge, aber auch durch die fatale Energiepolitik oder durch Cyberangriffe, maroder Technik, fehlender Grundlast und weiteren Gründen. Der Schutz der Bürger hat für uns oberste Priorität und liegt in der Verantwortung der Politik. Daher ist unsere Anfrage absolut notwendig und die Antwort wichtig. Wenn diese ergibt, dass Handlungsbedarf von Nöten ist, werden wir genau das fordern.
Rudolf Meißner