Öffnet in einem neuen Tab
Folge Sie uns auf Social Media:

Gesellschaft

Rudolf Meißner zum Gedenken zur Novemberpogromnacht am 09. November in Peine anlässlich des Mordes von Hans Marburger: „In Berlin droht, dass Antisemiten mit Hilfe der SPD an die Macht kommen. Eine klare Distanzierung zur Berliner SPD ist notwendig, alles andere ist Unglaubwürdig.“

Teilen

Am 09. November findet in der Hans Marburger Straße am jüdischen Mahnmal die diesjährige Gedenkveranstaltung statt. 1938 wurde die Synagoge in Peine zerstört, der 17 jährige Sohn einer jüdischen Familie, Hans Marburger, wurde dort ermordet. Die AfD-Stadtratsfraktion Peine legt dort seit ihrer Gründung jedes Jahr einen Kranz nieder und gedenkt den Opfern der Novemberpogromnacht. 

Dazu Rudolf Meißner, Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Peine:

Während wir an diesem Tag den Verbrechen gegenüber Juden gedenken, finden 250 Kilometer entfernt in Berlin Koalitionsverhandlungen zwischen der Linkspartei unter dem Einfluss von islamistischen Terroristen der Hamas mit SPD und Grünen statt. Ein unerträglicher Zustand, der sich in Berlin ereignet. Ich erwarte vom Peiner Bürgermeister während seiner Rede am 09. November deutliche Worte der Distanzierung zur Berliner SPD. Alles andere wäre aus meiner Sicht unglaubwürdig. Selbst Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) sieht die antisemitischen Töne sowie die Nähe zu Terrorsympathisanten in der Berliner Linken hochproblematisch. Antisemitismus darf keine Toleranz oder Duldung in Deutschland erfahren. Der Peiner Bürgermeister hat meines Erachtens die Verpflichtung, sich von dem Handeln der SPD in Berlin ausdrücklich zu distanzieren und dies zu verurteilen. 

Rudolf Meißner

Sonja Nilz, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Stadtratsfraktion Peine ergänzt:

„Mit der Zerstörung unserer Synagoge und der Ermordung des erst 17-jährigen Hans Marburger wurde jüdisches Leben mitten aus unserer Stadt herausgerissen. 

Wir tragen als Peiner Bürger und als kommunalpolitisch Verantwortliche eine besondere Verantwortung dafür, dass jüdisches Leben in unserer Stadt selbstverständlich, sichtbar und sicher sein kann. Das Gedenken an Hans Marburger muss uns Mahnung und Auftrag zugleich sein. Erinnerung bedeutet auch, im Hier und Heute Haltung zu zeigen und jeder Form von Antisemitismus entschieden entgegenzutreten.“

Sonja Nilz

Abgeordneter